Foto-Kunstprojekt “METAMORPHOSEN “

AUSSTELLUNG ín der VOLKSBANK-GALERIE Groß-Gerau, am Sandböhl 1-5 vom 1.November bis 28.Dezember 2018

Während eines Urlaubs in Seattle im Jahr 1993 wurde  meine Aufmerksamkeit  in einer Fotoausstellung von großformatigen Bildern angezogen, welche seitenverkehrt gegenübergestellt waren. Davon inspiriert, nutzte ich meinen anschließenden, mehrwöchigen Aufenthalt im Inselparadies Hawaii dazu, mit meiner Spiegelreflexkamera “Minolta XG9”  auch  Ausschnitte zu “schießen”, (siehe oben die Originalaufnahmen von Palm-Blättern). Diese ließ ich nun je zweimal negativ und positiv entwickeln und setzte sie zu “Kaleidoskopbildern” zusammen. Es war jedoch  ein weiter Weg bis zu dem von mir erwarteten  Ergebnis und nur mit Hilfe von Fotografenmeister Dieter Falkenheimer und der Anschaffung eines Reprogerätes zu erreichen. Bis zur Vollendung dauerte es fast drei Jahre, denn das ursprüngliche Motiv sollte nicht verfremdet werden und die Farbqualtität der Originalaufnahme haben. Außerdem waren die Bilder durch das Schneiden der Papierbilder im Fotoaltelier nicht immer kompatibel und mußten mehrmals neu reproduziert werden. Das damals erreichte Ergebnis zeigte ich in einer Ausstellung in der Galerie des”Airport-Conference-Center” am Flughafen Frankfurt  im September 1996 und erregte damals bereits Aufsehen. Die Kulturseite der “MAINSPITZE” berichtete  am 27.9.96 unter anderem: “Je länger man die Bilder betrachtet, um so mehr  kann man aufspüren, herauslesen oder hinein interpretieren”. 

Nun habe ich zwei der damals im Mittelpunkt stehenden Original-Palmblätter (siehe Originalfotos)  mit meiner digitalen Halbspiegelreflex-Kamera “PANASONIC LUMIX DMC-G5” erneut fotografiert, danach digital bearbeitet und wieder neu zusammen gesetzt. Heute entstanden aus je einem Originalbild je 8 neue METAMORPHOSEN.

 

MALGRUPPE FARBRAUM UNTERWEGS vom 26.August bis 30.September 2015

Lange geplant und nun nähert sich der Termin! Am Mittwoch, dem 26.August um 19.30 Uhr eröffnen wir unsere Gemeinschafts-Ausstellung “MALGRUPPE FARBRAUM UNTERWEGS” im Rat- und Bürgerhaus Kriftel im Vordertaunus. Wir starten mit einem Querschnitt unserer im Atelier GESCHA entstandenen Aquarelle meiner vier Künsterlfreundinnen Waltraud Berck, Susanne Klose, Ilse Petsch und Martina Waldeck, die sich seit 10 Jahren jeden Dienstag Abend in meinem Atelier zum gemeinsamen Arbeiten treffen. Sie können feststellen, dass die Arbeiten zwar oft das gleiche Thema behandeln, aber die Bilder sich trotzdem different unterscheiden, wobei alle Malerinnen einen hohen Anspruch an ihre Werke legen.

Die Ausstellung wird musikalisch untermalt von unserem gemeinsamen Freund, dem Vollblutmusiker und Songschreiber Uwe Schatter. Sie  sind Sie herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Gertrud Scharning

KUNSTREISE vom Kreis Gross-Gerau nach Erbach

Nun zum vierten Mal gehen im Rahmen vom “KULTURSOMMER SÜDHESSEN”  Künstlerinnen und Künstler aus dem Kreis Groß-Gerau und dem Starkenburgkreis mit ihren Werken auf Reisen. In diesem Jahr sind es 9 Künstler/innen aus dem Kreis Groß-Gerau und 15 aus dem Odenwaldkreis. Aus dem Kreis Groß-Gerau bin auch ich diesmal in Erbach dabei. Die Eröffnung fand am 9. Juli um 17.30 Uhr durch Landrat Dietrich Kübler im Landratsamt Erbach eröffnet.

(Siehe hierzu die Pressemitteilung vom Presseamt des Landratsamtes Erbach – auch oder den Videofilm von Anja Gensert https://youtu.be/ntQQ gokgxA    

 

Im Gegenzug haben die Erbacher Künstlerinnen und Künstler ihre Koffer gepackt, um ihre Werke im Landratsamt Groß-Gerau  auszustellen. Die Vernissage in Groß-Gerau Landratsamt fand am 8.Juli 2015 um 19 Uhr statt.

Die beiden Ausstellungen sind noch bis 28.August zu sehen.                                                                                                                                                                                   Gertrud Scharning

Tuch – Tuch – Tuch

Wir hatten genug weisse Betttücher eingesammelt und es waren auch fast alle am Open-Air-Kunstprojekt “AN DER AUSSENLINIE – Kunst am Schwarzbach ” teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler anwesend, so dass sich bald ein  interessantes Bild auf der Wiese in der Treburer Gemarkung “Auf der Tuchbleiche” bot, das von unserem Fotografen-Genie Dennis Möbus  mit einer Foto-Drohne – früher hätte man gesagt “auf die Platte gebannt” worden ist. Das Ergebnis spricht für sich. Oder?

Durch einen Auftrag kam Dennis mit Verspätung an. So war eine Wartezeit nötig, die aber unsere Künstlerfreundin Jutta Sauerborn aus Büttelborn zu unserer Freude abkürzte, indem sie ein paar Flaschen Prosecco aus der Kühltasche zauberte – und dazu auch noch Glasgläser mitgebracht hatte. Super Jutta, Dein Sekt hat mir geschmeckt! Danke noch einmal für die Spende und die gute Idee.

Hintergrund: Gemarkungsname “Tuchbleiche” und ” Betttücher auf der Wiese”?                                                                                                Erst circa 1960 gab es in Trebur fließendes Wasser. Bis dahin mußte das Brauchwasser mit Pumpen eimerweise aus der Erde gepumpt werden. Jedes Hause hatte eine Pumpe im Hof und manche sogar schon im Haus. Aber viel früher wurde am fließenden Wasser gewaschen und die damals üblichen weißen Leinentücher wurden in der Sonne zum Bleichen trocknen lassen. Dazu wurde die Wäsche immer wieder neu mit Wasser benetzt. Wir haben die Tücher nur einmal in einer alten “Waschbütte” nass gemacht.

AN DER AUSSENLINIE – Kunst am Schwarzbach

(Bild: Pedro Warnke)

Im Rahmen Kultursommer-Südhessen 2015 beteiligen sich Künstlerinnen und Künstler aus den Ortsteilen Treburs, und befreundete Künstler/innen sowie die            MIR TREWWERER am 1. Treburer Open-Air-Kunstprojekt                                                                                                                                                                                      “AN DER AUSSENLINIE – KUNST AM SCHWARZBACH “

Zur feierlichen Eröffnung
am Samstag, dem 27. Juni 2015 um 16 Uhr
auf der Tuchbleiche  (Schwarzbachdamm zwischen Laurentiusbrücke und Schmittgasse )

lade ich Dich/Sie herzlich ein.

Zur Eröffnung spricht: Der 1. Kreisbeigeordneten Walter Astheimer
und Bürgermeister Carsten Sittmann

Die “Geusemer Jaghornbläser”  haben sich bereit erklärt, die Eröffnung musikalisch zu bereichern.

Den Besucher, der entlang dem Schwarzbach  von der Laurentiusbrücke (Ri.Geinsheim)  bis zum Steg (ca.800m) in der Schwarzbachaue flaniert, erwarten

  • überdimensionale Schnaken, Schmetterlinge, und einen Flaschenbaum
    (von mir)
  • Ein Exotischer Schnakenschwarm  (Martina Waldeck)Fische, die durch das Geäst der Pappeln fliegen, eine Skulptur “Wind” und eine Skulptur “Fliegenfänger” (Gertraude Storr)  gehören zur Malgruppe Farbraum
  • eine 120 m lange “Leuchtspur,  (Pedro Warnke)
  • eine 200 Jahre alte Eiche mit riesiger Brille (Norbert Becker)
  • maskierte Baumstämme (Künstlerkreis Trebur)
  • Vlieskokons, die mit dem Wind tanzen, (Jutta Sauerborn)
  • ein wieder auferstandener Gänsehirt (Treburer Original), der mit seinem Hund Nelly und drei Gänsen über den Bach zu schweben scheint, (MIR TREWWERER)
  • ein paar Pinguine, die vielleicht auf die Klimafrage aufmerksam machen möchten (Susanne Mendel)

und schließlich etliche Skulpturen, die uns von der anderen Seite des Schwarzbaches betrachtend eine Geschichte erzählen wollen.  und .. und

Neugierig? Die Ausstellung ist bis 26. September zu sehen.

Für Speis und Trank ist gesorgt und sitzen kann man auch. Wir alle würden uns freuen, wenn Sie an der Eröffnung teilnehmen.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch einmal allen Sponsoren DANKE sagen!
Bäckerei Gerd und Beate Abels,
Dorstlöscher,
Elektro-Spach,
Metzgerei Klaus Ewald,
Fliesenfachgeschäft Dirk Ennoch,
Bauunternehmung Günter Dörhöfer,
Baustoffe König,
Baustoff Kuhn,
Schreinerei Luley und Beerdigungsinstitut Ebenhöh,
Immobiliensalon Treufina,
Schlosserei Lothar Kunz,
Raiffeisenmarkt Trebur (wer weiß eigentlich, dass der Markt in Trebur noch im Besitz der Treburer Landwirte ist und durch eine Hand voll Super-Menschen geführt wird?)
und  Zimmerei Borngässer

Es ist ganz toll, dass Sie uns unterstützt haben. Auch aus diesem Grund kaufe ich persönlich – soweit möglich –  nur am Ort!

Abschließend möchte ich noch sagen, dass dieses unser erstes Gemeinschaftsprojekt ist, das mir ganz besonders viel Freude gemacht hat. Ich glaube, dass wir bei der Vorbereitung ziemlich aus den Kinderschuhen herausgewachsen sind und vieles beim nächsten Mal noch verbessern werden.

Alle Kunstinteressierte, die in dieser schönen Landschaft nicht nur das Gewohnte sehen wollen, sondern offen sind  auch einmal für andere Objekte in diesem Raum, wünsche ich viel Spaß beim Entdecken.